Wer Rama nur für eine Margarinesorte hält, Tuk-Tuk als Knabberspaß einsortiert und im Wort Wat alleine Dialekt hört, der war wahrscheinlich noch nie in Thailand. Kommen Sie mit in das Land des Lächelns, lernen Sie die Königin der Leichtigkeit zwischen den faszinierenden alten Tempeln von Ayutthaya und Sukhothai, der pulsierenden Hauptstadt Bangkok und den Traumstränden Khao Laks kennen, werden Sie zum Meisterkoch scharfer Thai-Spezialitäten bei bei einer deutsch-thailändischen Familie und lernen Sie mit dem Musiker Saketdie Kultur des Isan kennen.
Eingeschlossene Leistungen
Linienflug mit Thai Airways von Frankfurt nach Bangkok und zurück
Inlandsflug mit Thai Airways von Chiang Mai nach Bangkok
Inlandsflüge in der Economy-Class mit Thai Airways von Chiang Mai nach Phuket und von Phuket nach Bangkok
Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
12 Übernachtungen in Hotels mit Klimaanlage, meist auch mit Swimmingpool
Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
2 Übernachtungen im komfortablen Zeltcamp mit eigenem Bad
Halbpension
Örtliche Führer
Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Abendessen in einem typischen Restaurant am 2. Tag
Spezialitätenessen mit Musik am 6.Tag
Einführung in die Thai-Küche mit gemeinsamem Abendessen bei einer Familie am 13. Tag
Eintrittsgelder (ca. 65 €)
Trinkgelder im Hotel
Rücktritts-/Reiseabbruchversicherung (ca. 60 €)
Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
Ihre Hotels:
Bangkok: 3 Nächte
Sofitel Silom Bangkok*****
Ayutthaya: 1 Nacht Krungsri River***(*)
Khorat: 2 Nächte
Dusit Princess Koh Chang***(*)
Udon Thani: 1 Nacht
Centara Duangtawan****
Loei: 1 Nacht Loei Palace***
Phitsanulok: 1 Nacht Topland***
Chiang Mai: 3 Nächte
Empress****
Detailierter Reiseverlauf
1. Tag: Start nach Thailand
Individuelle Anreise nach Frankfurt, am Abend fliegen Sie mit Thai Airways nach Bangkok (nonstop, Flugdauer 10,5 Std.).
2. Tag: Ankunft in Bangkok
Heiß und schwül sprüht uns Bangkok gegen Mittag sein Parfum in die Nasen. Es riecht nach Diesel und Asphalt, nach Feinschmeckerrestaurants und brutzelnden Imbissständen. Erfreuen Sie sich an Edelboutiquen und brummenden Nachtmärkten, Straßentempeln, lachenden Buddhas und Königspalästen. Neugierig auf eine erste Spritztour? Im Silom Village laden Shoppingsünden zur ersten Tuchfühlung mit Bangkok ein. Oder Sie starten einfach relaxt am Pool oder bei einer Fußmassage in den Tag. Beim gemeinsamen Abendessen in einem ausgewählten Restaurant am Fluss lernen wir uns und die ersten Thai-Spezialitäten kennen. Drei Übernachtungen in einem Hotel im Herzen von Bangkok.
3. Tag: Bangkok im Kingsize-Format
Auf zum Chao Phraya, denn entlang des Stroms kann uns der Reiseleiter Bangkok gleich in all seiner Pracht präsentieren. Rechts schicke Bankenriesen und Luxushotels, links die Klongs und ihre ursprünglichen Viertel. Frauen waschen Wäsche in den braunen Fluten, Kinder schwimmen mit unserem Longtailboot um die Wette, Männer starten mit einer Flussdusche in den Tag. Glitzernd öffnet dahinter der Tempel der Morgenröte für uns seine Tore, der König seinen Palast im Kingsize-Format und Buddha den Tempel Wat Phra Keo. Lust, Bangkok auch am freien Abend zu entdecken? Dann auf zum Nachtmarkt und rein in die Bars, denn hier zeigt die Metropole einen Glitter ganz anderer Art.
Möchten Sie eigene Wege gehen? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Statt Königspalast und Tempel zu besuchen, können Sie im Hotel Oriental Promiflitter einfangen. Genießen Sie wie einst schon Audrey Hepburn oder Lady Diana den Afternoon-Tea in der legendären Author's Lounge und erschnuppern Sie, mit welchen Suite-Dreams man hier die Reichen und Schönen anlockt.
4. Tag: Tempel und Tower
Acht Millionen Einwohner wuseln täglich durch Bangkok, nur die Mönche ragen goldgelb aus dem Gewühl. Wir bestaunen auf leisen Sohlen den goldenen Riesenbuddha im Wat Po. Ein Hauch von Italien weht uns im Marmortempel entgegen, feinster Carrara-Marmor! Erobern Sie sich den Nachmittag danach frei nach Lust und Laune. Flitzen Sie mit dem Fahrstuhl im Baiyoke Tower II in den 77. Stock und erleben Sie Bangkok von „ganz oben“ oder lassen Sie sich im Haus von Jim Thompson von den halbseidenen Skandalen um den amerikanischen Stoffmagnaten umgarnen.
5. Tag: Bang Pa In und Ayutthaya
Auf Booten trägt uns der Chao Phraya zur Sommerresidenz Bang Pa In (Fahrzeit ca. 3 Std.). Italienische Villen, französische und chinesische Bauten verschmelzen hier mit grazilen thailändischen Palästen zu einer ganz eigenen Stilrichtung. Sie glauben, dazwischen plötzlich grüne Elefanten durch den Park schimmern zu sehen? Stimmt. Denn selbst die Buchsbaumhecken wurden hier noch tierisch verspielt in Form gebracht. Gewaltig erhebt sich dahinter unser nächstes Ziel - Ayutthaya. Über Jahrhunderte erschufen 33 Könige in der alten Hauptstadt Siams eine schier unüberblickbare Tempelfülle. Das berühmteste Fotomotiv schauen wir uns genauer an: den Wat Phra Si Sanphet. Am Abend tun Sie, „wat“ Sie wollen.
6. Tag: Ayutthaya
Wo sind nur die goldenen Buddhas und Reichtümer hin, die uns im Kinoklassiker „Anna und der König“ anstrahlten? Verwittert und ruinös liegen Ayutthayas Tempelfelder vor uns und lassen kaum erahnen, dass hier früher die prachtvollste Stadt ganz Asiens stand. Und trotzdem fasziniert die Besichtigung der Anlage. Wie das Leben hier sonst aussah, zeigt uns der Reiseleiter im Historical Study Center. Nächstes Ziel: Khorat. 250 km. Ganz traditionell begrüßt uns am Abend Saket mit seiner Isan-Folkband und singt uns, umspielt von Bambusflöten, seine Lieder von Herz- und Heimweh. Welche Rolle für ihn die Mor-Lam-Musik spielt und warum die auch gerne mal Bangkok auf die Schippe nimmt, verrät uns Saket beim Spezialitätenessen im landestypischen Lokal. Zwei Übernachtungen in Khorat.
Lieber ins Museum statt auf Ayutthayas Tempelfelder? Juwelenbesetzte Schwerter, goldene Hausschuhe und Elefanten lassen im Museum Chao Sam Phraya erahnen, wie luxuriös man in der Metropole früher das Leben zelebrierte.
7. Tag: Khmerkultur rund um Phnom Rung
Ekstatisch winden sich die Abbildungen der tanzenden Shivastatue auf den Wänden des wohl schönsten Khmertempels und erzählen aus den Heldenepos des Ramayana. Prächtig setzt der Khmertempel Phnom Rung auf einem erloschenen Vulkan das Treiben des Gottes in Szene und zeigt uns, in Sandstein gehauen, auch gleich dessen Heimat: den heiligen Berg Kailash. Beim kleinen Tempelbruder Muang Tam begegnet uns Shiva schließlich wieder. Welche Storys er wohl hier auf Lager hat? Lust auf Souvenirs und Bars am freien Abend? Dann gleich los zum Nachtmarkt!
8. Tag: Phimai - „ein siamesischer Zwilling“
Angkor Wat im Miniformat erhebt sich in Phimai plötzlich vor uns in den Himmel. Ob der erstaunlich ähnliche Tempelbezirk dem kambodschanischen Riesenbruder tatsächlich als großes Vorbild diente? Wir haken beim Reiseleiter nach und erforschen die Khmerkultur im Nationalmuseum. Ein gesichertes Original erwartet uns am Rande der Stadt: der größte Banyanbaum der Welt. Ganze 4 m hoch schwingt er seine Luftwurzeln über unsere Köpfe und lädt uns rund um seinen Stamm bei zahlreichen Wahrsagern zum Blick in die Zukunft ein. Lust, Fortuna herauszufordern? Welche sicheren Aussichten die Regierung dagegen neuerdings Thailands Familien mit in die Wiege legt, berichtet uns der Reiseleiter auf der Fahrt nach Udon Thani. 280 km.
9. Tag: Schicksalsfluss Mekong
Mysteriös und rätselhaft winden sich die Sandsteinformationen bei Ban Phue in den Himmel. Weiter geht die Fahrt an den Mekong: Ausblick auf Laos, welches bereits auf der anderen Flussseite erscheint. Der längste Fluss Asiens wirkt hier fast träge, und doch ist er der Schicksalsfluss der Region. Welchen verfänglichen Duft das Opium dagegen im Goldenen Dreieck verstreute und warum der asiatische Rausch die ganze Welt bewegte, erfahren wir auf der Mutter aller Flüsse vom Reiseleiter. 380 km.
10. Tag: Savoir-vivre in Phu Reua
Dass Thailand nicht nur ein glückliches Händchen beim Obst- und Reisanbau hat, beweist uns das Hochland von Phu Reua auf unserer Fahrt nach Phitsanulok. 280 km. Bei einem Zwischenstopp am Chateau de Loei überrascht uns ein fruchtiger Weißwein im Thai-Format. Die Freundschaft Thailands zu Laos setzt danach der Wat That Si Song Rak eindrucksvoll für uns in Szene. Der Abend in Phitsanulok ist frei.
Kleine Abendalternative: Nur wenige Minuten von Phitsanulok entfernt, haben Sie vom Fluss Nan aus einen tollen Blick auf den Schrein von König Naresuan und den Chandra-Palast. Einfach spitze beim Sonnenuntergang!
11. Tag: Phitsanulok und Sukhothai
In Thailand kennt ihn fast jedes Kind: den Buddha Jinaraj. Denn vollendet in Form und Farbe werden Tausende seiner Abbildungen fast täglich als Mini- und Maxiversion landesweit an die Kleinen verschenkt. Was ihn so besonders macht, schauen wir uns heute beim Original im Wat Jai in voller Größe an, bevor wir weiter nach Sukhotai (UNESCO-Kulturdenkmal) fahren - der einstigen Hauptstadt Siams. Möchten Sie die Tempelruinen und Buddhafiguren hier lieber zu Fuß mit dem Reiseleiter oder alleine per Fahrrad umrunden? Entscheiden Sie selbst, wonach Ihnen heute der Sinn steht. Warum das Kloster Wat Phra That Lampang Luang Pilger aus aller Welt anzieht, erfahren wir danach in Lampang. Weiter geht es nach Chiang Mai. 350 km. Drei Übernachtungen.
12. Tag: In Chiang Mai
Tempelruinen in allen Größen und Farben erwarten uns heute in der alten Stadt Lamphun. Vorbei an kleinen Geschäften, Schulen und Kramläden, überqueren wir den Fluss Ping auf dem Weg zurück nach Chiang Mai und besuchen die schönsten Tempel der nordischen Perle: die Lan-Na-Tempel Wat Chedi Luang und Wat Phra Singh. 50 km. Wo Sylvester Stallone am liebsten seine Suppe auslöffelt, Prinz Charles Königsgarnelen und Sting Curry verlangt, verrät uns der Reiseleiter danach in der Altstadt. Neugierig, einen der kulinarischen Tempel am freien Abend gleich auszuprobieren?
13. Tag: Chiang Dao - Dickhäuter und Delikatessen
Bagger, Kräne und Schaufeln sind in Thailand nicht etwa Mangelware, doch in einigen unzugänglichen Regionen einfach unpraktisch. In den Wäldern von Chiang Dao zeigen uns Thailands Elefanten in einem Trainingscamp, wie sie stattdessen diesen Job erledigen, und führen uns an den nächsten Baumstämmen ihre Rüsselkünste vor. Zurück in Chiang Mai lassen wir uns am Abend in die thailändische Küche fallen. Wie die berühmte Suppe Tom Yam am besten gelingt, wie man Glasnudeln richtig zum Schwimmen bringt und Garnelen in Knoblauch zur höchsten Vollendung finden, zeigt uns Frau Genuhn in ihrer privaten Küche und plaudert mit uns auch über ihr Leben in Chiang Mai. 120 km.
Statt Thailands Dickhäutern in Chiang Dao beim Rüsselsport zuzusehen, möchten Sie lieber den Golfschläger schwingen? Im Royal Chiang Mai Golf Club bittet der fünfmalige Gewinner der British Open, Peter Thompson, auf einem 18-Loch-Platz zum Handicap. Wer danach auch ein Loch im Bauch verspürt: Das futuristische Clubhaus bietet internationale Küche.
14. Tag: Auf nach Khao Sok
Starten Sie heute ganz relaxt in den freien Vormittag. Fehlen Ihnen noch einige „Shoppingmeilen“? Dann lassen Sie sich auf der Sankamphaeng Road in den Morgen treiben und ergattern Sie feinste Holzschnitzereien, Edelsteine und Silberschmuckstücke. Gegen Mittag fliegen wir nach Phuket (nonstop, Flugdauer ca. 2 Std.). Das Zwitschern der Beos und exotischen Vögel kündigt hier schon unser nächstes Ziel an: den Khao-Sok-Nationalpark. 80 km. Zwei Übernachtungen in Komfortzelten.
15. Tag: Gen Heimat
Am freien Tag bleibt Zeit für einen Einkaufsbummel, bevor Sie abends mit Thai Airways über Bangkok nach Hause fliegen (Abendessen im Flugzeug, Flugdauer ca. 13,5 Std.).
16. Tag: Khao-Sok-Nationalpark
Schon am Morgen zeigt sich uns der Nationalpark Khao Sok bei einer ersten Bootsfahrt in all seiner Schönheit: Hunderte kleiner Inseln verknäulen sich auf dem Cheo-Larn-See vor unseren Augen zu wahren Naturparadiesen. Wild und ungezähmt erleben wir den Park bei der Kanusafari danach. Kommen Sie mit auf die Pirsch, denn ganze 180 Millionen Jahre Natur duften uns hier am Ufer des Soks entgegen. Affen schnattern über uns um die Wette, Nashornvögel putzen ihre gelben Schnäbel, und mit etwas Glück sehen wir zwischen den Lianen und Würgebäumen auch ein paar Doppelschnabelvögel! Abends im komfortablen Zelt schwingt der Tag aus.
17. Tag: Zurück in Europa
Morgens Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Städten.
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