Hier gibt es einmalige Erlebnisse: nur einige Stunden von Bangkok entfernt scheint das Leben wie in einer alten Fabel zu funktionieren. Zur Freude der Besucher und zum Schrecken aller Zoodirektoren dieser Welt können hier Gäste (zusammen mit den Mönchen und Pflegern) zusammen mit frei laufenden Tigern spazieren und diese sogar berühren, streicheln oder sich fotografieren lassen….
Wie kann das funktionieren – ohne einen einzigen Zwischenfall in fast 10 Jahren?
Alle Thailandreisenden werden die unglaubliche Ruhe und Gelassenheit der buddhistischen Mönche in Thailand kennen – und zumeist bewundern. Dieser ruhige Umgang mit den Tigern und der naturverbundenen Religion mit einer regelrechten Gleichgültigkeit gegenüber allem Irdischen wird es zugeschrieben, dass die Tiere so zutraulich und ruhig sind. Die Mönche sprechen mit den Tigern und können durch Ihre Erfahrung auch einschätzen, welche Tiere am jeweiligen Tag mit den Gästen laufen können. Dazu wird jeweils der entspannteste Tiger zusammen mit dem Abt des Tempels vor der Gruppe der Gäste vorauslaufen – zum Tal der Tiger…
In diesem Felsental sind mehrere Tiere gut zu beobachten und als Gast hat man genügend Zeit, sich mit den gewaltigen Raubkatzen „anzufreunden“ - wenn man das für Europäer überhaupt so nennen kann…
Die Tiere sind dort nahezu freilaufend - aber faul … ;o)
Für die Sicherheit sorgen die Mönche, vor allem aber die Pfleger der Tiere. So wird jeder Besucher von einem Betreuer begleitet. Dieser macht auch Fotos, wenn man das wünscht. Ansonsten sind die Betreuer eigentlich dazu da, den Umgang der Gäste mit den Tigern anzuleiten. Da die meisten hier noch nie einen Tiger berührt haben, führt ein Betreuer immer die Hand beim Streicheln oder spricht mit dem Tiger…
Natürlich ist es nicht wirklich artgerecht für Tiger, sich mit Menschen abzugeben, aber die meisten Tiger hier wurden von Menschen gepflegt oder geheilt und haben so einen sehr engen Bezug. Zur Zeit wollen die Mönche eine „Tiger-Insel“ bauen – wo die Tiere sich noch freier bewegen können. Dazu sammeln Sie Spenden und nutzen die Eintrittsgelder. Aber schon allein das Futter der Tiere mit ausreichend Fleisch kostet ein kleines thailändisches Vermögen.







